Checklist: Tipps für ein gutes Logo-Design

Neon-Schrift »This is the sign you’ve been looking for«, zu deutsch: »Das ist das Schild, nach dem du gesucht hast«
Foto: © Austin Chan/unsplash.com

Das Unternehmenslogo eines Marktauftritts wird oft als erstes wahrgenommen. Damit eröffnen sich viele Chancen.

1. Konzeptionelle Vorarbeit

Bevor es direkt an die Gestaltung geht, sollte feststehen, für wen das Logo gestaltet werden soll. Wie will sich das Unternehmen positionieren? Welche Werte soll das Logo vermitteln? An welche Zielgruppe richtet sich die Marke? Wie denkt die Zielgruppe? Wo soll es eingesetzt werden? Wie soll es eingesetzt werden?

Bevor man sich mit einem Marktauftritt in den Markt wirft, kann eine Analyse des Mitbewerbs und Umfelds ratsam sein. Denn ein Logo, welches der Konkurrenz zum Verwechseln ähnlich ist, ist so ärgerlich wie vermeidbar. Diese Recherchen können aber auch helfen, weiter herauszufinden, wie Sie herausstechen und wo Sie hinwollen.

Gerade bei größeren Unternehmen oder Institutionen können diese Planungen viel Zeit einnehmen. Später kann man anhand dieser Überlegungen aber umso besser prüfen, ob das Logo zu Ihrem angebotenen Produkt oder Ihrer Dienstleistung passt.

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2. Form

Je einfacher die Idee des Logos ist, desto besser lässt sie sich darstellen. Die Bildmarke muss in einem winzigen Format von 16×16 Pixel als »Favicon« in der Adresszeile des Browsers oder vielleicht von Weitem auf dem Türschild zu erkennen sein. Bei der Logo-Entwicklung hilft unter anderem diese Fragestellung: Welche Elemente tragen zum Verständnis bei, welche nicht? Im Zweifel kann man auf überflüssige Elemente, die maximal der Dekoration dienen, verzichten.

Mit Blick auf die Umgebungen, in denen das Logo später hauptsächlich funktionieren muss, sind die Proportionen idealerweise sinnvoll gewählt. Schließlich werden auch Logos, die ungewöhnlich hoch oder breit sind, für die Präsenz in den sozialen Netzwerken in ein kleines Quadrat oder einen kleinen Kreis »gepresst«. Ein Logo, welches der quadratischen Form näher kommt, kann dabei in einem größeren Abbildungsmaßstab dargestellt werden.

Das heißt nicht, dass man in der Kreativphase nicht auch mal um die Ecke denken könnte. Manchmal entstehen dabei Ideen, die deutlich mehr Originalität und Charme als die ersten, symbolkräftigsten Einfälle besitzen.

Viele bekannte Marken haben ein Logo, welches sich flexibel dem Abbildungsformat anpasst. Spielerisch wird das auf responsivelogos.co.uk visualisiert, indem man das Browserfenster verkleinert und vergrößert.

3. Farbigkeit

Mit Phrasen à la »weniger ist mehr« will ich gar nicht erst anfangen. Ihr Logo sollte eine stimmige Farbgebung besitzen, die zu Ihnen passt. Farben transportieren Emotionen und Symboliken, das kann man sich zunutze machen. Aber Sie ahnen es: Eine Reduktion ist auch hier von Vorteil. Das Maß der Verständlichkeit sollte dabei gut abgepasst werden. Viele Farben lassen das Logo unruhig wirken, ganz monoton wirken manche Motive zu abstrakt.

Es ist aber vorteilhaft, wenn das Logo in der einfarbigen Darstellung funktioniert — denken Sie beispielsweise an einen einfachen Stempel. Auch bei anderen Drucktechniken stößt man manchmal an Grenzen. Der Siebdruck zum Beschriften von Textilien wird mit jeder weiteren Farbe komplizierter, Verläufe sind praktisch nicht möglich.

Manchmal ist die Situation aber auch umgekehrt: So lässt sich beispielsweise das Logo in einer besonders mondänen Anmutung mit goldener oder silberner Metallicfarbe auf das Papier bringen, aber dann wird es auf dem Bildschirm knifflig.

Im Idealfall werden für das Logo bereits zu Beginn Farbwerte für die Verwendung in unterschiedlichen Medien definiert.

4. Typografie

Bei der Gestaltung des Logos stellt sich früher oder später die Frage, wie man mit einem Schriftzug umgeht. Konventionell ist eine Aufteilung des Logos in eine Bildmarke und eine Wortmarke — also eine Form, die aus Buchstaben und gegebenenfalls Ziffern besteht. Als Musterlösung gilt oft eine Kombination aus beidem, aber Marken wie »Coca Cola« beweisen, dass ein Schriftzug bereits ein unverkennbares Markenbild prägen kann. Apple oder Twitter sind dagegen prominente Beispiele dafür, es auch eine Bildmarke alleine tun kann.

So oder so ist es ratsam, ein Schriftbild zu finden, das zu Ihrem Unternehmen passt und im Markenauftritt, der weit mehr als das Logo umfasst, konsistent angewendet werden kann.

Um Überraschungen vorzubeugen, macht man sich bereits in diesem Schritt Gedanken über die Lizenz der Schrift: Was kostet die Schrift? Wie darf ich sie verwenden? Gibt es sie auch als Webfont für die Verwendung auf der Unternehmenshomepage?

5. Eine unlösbare Aufgabe?

Das Logo soll alles sein: schlicht, einzigartig, merkbar, vielseitig verwendbar — und noch mehr. Ist das überhaupt machbar? Wahrlich ist das Logodesign keine einfache Aufgabe. Allerdings bestehen gerade hier auch sehr viele Freiheiten. Es gibt wenig goldene Regeln, die für Unternehmen aus den verschiedensten Branchen mit den verschiedensten Geschäftsideen und Zielgruppen gleichermaßen gelten. Das Logo muss zu Ihrem Unternehmen passen.

Die Grafikagentur pepper nimmt sich dieser Aufgabe gerne an. Nach einer Kontaktaufnahme per E-Mail an info@pepper.green oder per Anruf an +4915253000270 erstellen wir Ihnen ein Angebot für ein Logo, das zu Ihnen passt.

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